MAKING, SEEING, THINKING

Mein künstlerisch-wissenschaftlicher Ansatz basiert auf angewandter Artistic Research (künstlerischer Forschung). Ich verstehe meine Praxis nicht als das isolierte Erschaffen von Endprodukten, sondern als einen permanenten, produktiven Kreislauf aus Making, Seeing und Thinking. In dieser Triade löst sich die klassische Trennung zwischen theoretischer Reflexion und ästhetischer Praxis vollständig auf.

Ich arbeite bewusst nicht linear. Statt ein vorgefasstes Ergebnis in einem einzigen Durchlauf perfektionieren zu wollen, vertraue ich auf den iterativen Prozess. In sich wiederholenden Zyklen werden Entwürfe und Ideen kontinuierlich erprobt, analysiert und verfeinert.
 

Künstlerische Forschung ist für mich Erkenntnisgewinn durch Formwerdung – ein fortlaufender, lebendiger Dialog zwischen Handeln und Reflektieren.